Musikvideos sind schon ein Phänomen für sich. Die meisten Musiker möchten mit einem Musikvideo ihre Musik unterstreichen, hervorheben oder vielleicht auch interessanter gestalten, als sie eigentlich ist. Allerdings gelingt das den meisten jedoch mehr schlecht als recht. Besonders die bekannten Musiksender überladen uns förmlich mit wirklich schlechten und langweiligen Musikviedos. Grund genug hier einmal zwei wirklich gute Regisseure vorzustellen.
Chris Cunnigham und Michel Gondry stehen ganz oben auf dem MusikVideo-Olymp. Was diese beiden Regisseure schaffen, versetzt nicht nur mich in Begeisterung. Madonnas „Frozen“ zählt bis heute zu meinen liebsten Musikvideos, obwohl ich mich sonst eigentlich nicht als Fan der Pop-Ikone sehe. Hier war Chris Cunnigham am Werk, der den düsteren Klang des Songs perfekt visuell zu unterstreichen wusste. Aber auch andere Werke wie „Only you“ von Portishead, „Windowlicker“ von Apex Twin oder das schon beinah beängstigende Video zu „Afrika Shox“ von Leftfield ist Chris Cunnigham zu verdanken. Besonders fasziniert mich das gelungene Zusammenspiel von Bild und Ton. Beats werden mit Cuts unterstrichen, so dass man das Gefühl bekommt das Video wäre parallel zum Song entstanden.
Michel Gondry steht Chris Cunningham im Nichts nach. Auch er schafft es das Bild mit Ton zu synchronisieren. „The hardest Button to Button“ der White Stripes ist ein perfektes Beispiel für sein herausragendes Können. Neben so bekannten Künstlern wie Massive Attack, Kylie Minogue oder den Rolling Stones, kreierte er zu Beginn seiner Karriere überwiegend für die isländische Ausnahmekünstlerin Björk wahre Kunstfilme. Hier das meiner Meinung nach beste Musikvideo aus der Zusammenarbeit mit Björk.
Als eingeschworener Flohmarktanhänger war ich mal wieder sonntags auf meinen beinah schon wöchentlichen „Flohmarktraubzug“ in Berlin. So kann man das wirklich bei mir nennen, denn ich gehe so gut wie nie mit leeren Händen nach Hause. Ein richtiges Fundstück ist der neue kleine süße Flohmarkt auf dem RWA Gelände an der Revalerstraße im Friedrichshain. Dieser Flohmarkt hat großes Potential. Er mag zwar auf den ersten Blick recht klein wirken, aber das Angebot ist riesig. Hier findet man noch richtig schöne ausrangierte Klamotten und Schmuck ab 0,50 Cents. Nach einer Runde war mein Beutel –ja, ich habe immer einen Einkaufsbeutel dabei- bereits gefüllt, mit einem Jeanskleid für 4 Euro, einer Kette für 0,50 Euro, einem Bilderrahmen für 1,50 Euro und einem Shirt für 1,-Euro. Und dafür musste ich noch nicht einmal handeln, was ich normalerweise sehr gerne mache, aber bei den Preisen wollte ich nicht so knausrig sein.
Kurz danach habe ich mir meine Freundin gepackt und bin mit kurzem Zwischenstop in einem der zahlreichen Cafés in der Simon-Dach-Starße, noch schnell auf meinen geliebten Boxi. Auch ein eher kleiner Flohmarkt, der leider zunehmend touristisch und somit auch teuer wird. Ein guter Tipp ist immer erst kurz vor Schluss dort anzutanzen. Da wollen die Händler noch ihren Kram los werden und gehen bis auf mehr als die Hälfte runter mit dem Preis. So war noch eine Strickjacke, im Anna Karina-Look –nach der ehemaligen Besitzerin- und eine schwarze Lederhandtasche mit verstellbarem Tragegurt von L.Credi für nur 5 Euro drin. Die Tasche habe ich von 10 Euro runtergehandelt. Ach, wie ich das liebe.
Hier ein paar visuelle Eindrücke der Flohmärkte und meiner Ausbeute.
Funkalicius ist das Motto unter dem ich lebe. Funk Musik gehört zu mir, wie die Sonnenbrille zu Karl Lagerfeld. Ohne is einfach net so lustig. Besonders Nu-Funk hat es mir angetan. Klar stöbere ich auch gerne in alten verstaubten Platten rum, aber warum immer die alten Sachen auf ein Podest stellen, neuer Funk kann durchaus mit den Klassikern mithalten.
In meiner Pariser-Zeit bin ich dem Nu-Funk sehr nahe gekommen. Nochmal ein großes Dankeschön an NOVA einem genialen Pariser Radiosender, der übrigens auch online für alle möglichen Audiogenüsse zur freien Verfügung steht.
Meine erste Entdeckung war The Quantic Soul Orchestra feat. Alice Russell. Als ich das erste Mal “7 Nation Army” neu interpretiert von Alice Russel gesungen, instrumental begleitet vom Quantic Soul Orchestra, vernahm, überkam mich eine starke Gänsehaut vor Freude und Erregung. Das Original der White Stripes war durchaus noch zu erkennen, aber so, habe ich es noch nie gehört. Das Quantic Soul Orchestra ist aber nicht nur Funk, muss man unbedingt sagen. Die Mischung macht’s. Die Band aus England mit Will Holland als Kopf, mixt Elemente des Jazz, Soul, Salsa, Bossa Nova und natürlich Funk. Das Ergebnis ist eine hochexplosive Mischung, die das Herz schneller, lauter und höher schlagen lässt. Unter dem Label Tru Thoughts hat Quantic bereits mehrere Alben veröffentlicht. Dabei ist immer wieder Alice Russell, aber auch andere bekannte Künstler der Szene geben sich die Ehre. Mit Funk-Soul-Legende Spanky Wilson hat Quantic sogar ein ganzes Album aufgenommen.
Hier ein kleiner Einblick in die Welt des guten neuen Funks
Young, Sweet and Sexy! Alexa Chung vereint all diese drei Komponenten und zählt damit zu den derzeit begehrtesten Jung -Stars Englands. Die Engländerin hat alles, wovon viele junge Mädchen nur träumen. Sie ist Moderatorin bei MTV, modelt, ist die Freundin des englischen Rockstars Alex Turner, der Stimme der Artic Monkeys, und wurde nebenbei noch in die Liga der englischen „It-Girls“ aufgenommen. Auch, wenn ihr die Bezeichnung „It-Girl“ vielleicht nicht wirklich gut gefällt, so ist sie doch für viele ein Sytingvorbild. Ich bleibe regelmäßig beim Durchblättern von Klatschzeitschriften und Blogs bei der jungen Frau aus Hampshire hängen und bin einfach jedes Mal von ihrem Look begeistert. Alexa hat ein gutes Händchen für extravagante Vintagestücke, die sie gekonnt zu neuen Looks kombiniert.
Erstes Pic: Alexa auf dem Coachella Valley Mucic Festival in legerer Festivalkleidung
zweites Pic: in Edel-Vintage auf dem Roten Teppich
Fotos by www.celebboard.net
Durch Zufall bin auf diesen wunderbaren Blog gestoßen: Fashion Squad! Wahrscheinlich schon ein Insider in der Mode- und Fashionwelt, doch für mich die Entdeckung des Tages.
Vorab schon mal was fürs Auge:
Hier gibts den Link zum Genießen, Staunen und Rumstöbern!
Das verlängerte Wochenende war hart aber wunderschön. Eine gute Freundin besuchte mich in Berlin und da war das ultimative Berlin-Programm ein Muss: Shoppen. Tanzen. Feiern. Quatschen. Gefühlte 100km haben wir zurückgelegt, um den ein oder anderen Club zu erobern, eine besondere Köstlichkeit zu uns zu nehmen oder einfach nur um tolle Klamotten einzufangen! Auch der Alkohol- und Koffeingehalt nahm unkontrollierbare Zustände an..ganz zu schweigen von dem unglaublichen Schlafentzug..tja..das ist Berlin wie es leibt und lebt.. und genau deswegen muss das jeder Berlinbesucher durchgemacht haben
Nur schade, dass das Wetter einfach nicht so wollte, aber die Stimmung wurde zu keinem Zeitpunkt getrübt! Und hier sind meine wiederkehrenden “Wochenendbegleiter”:
1. Kaffee, Kaffee, Kaffee…sonst kann der Tag sehr grausam werden.
2. Für den extra Koffeinkick: Club Mate..unschlagbar zum Durchfeiern und -tanzen!
3. Flache Schuhe: Ich liebe meine Vagabond Schuhe…ansonsten sind weite Clubwege nicht zu überstehen.
4. Einen meiner ca. 25 wundervollen Schals: Ansonsten sind Halsschmerzen vorprogrammiert, denn in Berlin weht ein kalter Wind (wir Süddeutschen vermuten als Ursache die Küstennähe;-))
5. Ein paar Gläschen Wein für einen gelungenen Start in den Abend bzw. Nacht!
Damit kann jedes noch so verplante Wochenende überstanden werden!



Fotos aus Flickr und http://www.vagabond.com/.
Einer der farbenreichsten und kunstvollsten Umzüge findet wieder statt: Der Karneval der Kulturen. Tradition, Lebensfreude, Herkunft und Zusammensein- all diese Emotionen werden am kommenden Pfingstwochenende das Leben, Lieben, Lachen und Feiern bestimmen! Am Samstag gehts los: Straßenfeste, nationale Spezialitäten aus allen Regionen der Welt, ausgelassene Partys an jeder Ecke und natürlich das Highlight am Sonntag – der wundervoll ausgerichtete Umzug durch Neukölln und Kreuzberg.
Inspiration, Leidenschaft, Fröhlichkeit, Kreativität, Lebensfreude - und hoffentlich gutes Wetter – es steht uns ein tolles Wochenende bevor!
Die Paradebeispiele gelungener Kombinationsmöglichkeiten! Der Mix machts: Man setzte auf wilde Muster, extravagante Accessoires und farbige Highlights…Faszination Mode – mein Fazit für heute!
Fotos gefunden bei: http://stockholmstreetstyle.feber.se/ und http://facehunter.blogspot.com/
Tja..es gibt Dinge, mit denen man eigentlich schon laaaaange abgeschlossen hatte..dachte man jedenfalls! Trübe, verschwommene Kindheitserinnerungen sind das, die urplötzlich wieder klar und deutlich werden: Die Radlerhosen! ..oh man..ich hätte nicht im Traum daran gedacht, dass diese modischen “Onefashionwonder” noch einmal einen Kultstatus erreichen werden! Als kleines Mädchen hab ich diese Hosen geliebt..in allen möglichen Farben, Muster und Variationen..hauptsache es fiel auf und man hatte nicht irgendeine langweilige schwarze oder graue Radlerhose auf dem Spielplatz an! Eins muss ich zugeben: Die Radlerhosen sind, nach meinem absolutem Liebling “Die Leggins”, die mit Abstand bequemsten Hosen der Welt:-) ..und was lernen wir daraus – verschenke nie, niemals Modeschätze deiner Kindheit und Jugend oder noch schlimmer werfe sie weg – denn diese vermeintlichen Peinlichkeiten werden in Zukunft Trends sein! Und deshalb sind diesen Sommer Radlerhosen oder auch Biker Short genannt das Must-have der Saison..eben..kaum zu glauben aber wahr. Zugegeben werden sie anders kombiniert – schlichter, stylischer, schöner einfach – jedoch gibt es sie wieder. Wichtig dabei ist nur, dass man die trendigen Shorts mit weiblichen Accessoires kombiniert, um dem sportlichen Look entgegenzuwirken. Ich bin gespannt, ob sich dieser Style durchsetzten kann…aber seht selbst:
Fotos aus: http://beta.de.glam.com/ und http://www.vogue.de/
Da gehen die Geschmäcker wohl ziemlich auseinander…auf der diesjährigen Gala des “Costume Institute”, der Modeabteilung des New Yorker Metropolitan Museum, wurden neben den klassischen Galakleidern auch zahlreiche fragwürdige Abendroben auf dem Roten Teppich präsentiert. Models und Designer sowie die ultimativen Stars und Sternchen erschienen auf der wohl größten Modeparty des Jahres. Veranstalterin ist die US-”Vogue”-Chefin Anna Wintour. Darüber hinaus wird durch dieses Topevent der Startschuss für die jährliche Modeausstellung im Metropolitan Museum gegeben. Wurde 2009 noch das Thema “das Model als Muse” gefeiert, so erweckt dieses Jahr das Motto “American Women: Fashioning A National Identity” die Gemüter! Verfolgt wird insbesondere der Einfluss der amerikanischen Frau zwischen 1890 und 1940 auf das heutige Frauenbild. Und hier alle Pleiten, Pech und Modepannen…man sehe und staune…
Von links: Kristen Stewart sieht in ihrer Robe ziemlich unglücklich aus, Whoopi Goldberg und André Leon Talley machen mit ihrem Abendoutfit sogar dem Papst Konkurrenz, Donnatella Versace blendet in ihrem Metallic-Look ungemein und Katy Perrys Gala-Leucht-Kleid mogelt locker 10 Kilo mehr auf die Rippen! ..wow..über Geschmack lässt sich wirklich streiten!
Aber man sieht es geht auch anders:
Von links: Eva Mendes in einem langen Rosentraum, Sarah Jessica Parker zeigt wie man den Metallic-Look gekonnt ausführt, Topmodel Doutzen Kroes als Cinderella und Chloé Sevigny überzeugt im Spitzenmini in Schwarz-mintgrün.
Fotos aus: http://www.welt.de/lifestyle/article7465334/Die-Modeparty-des-Jahres-nicht-ganz-unfallfrei.html
























